Marketing & Sales

by Lukas Ellmann Lukas Ellmann Keine Kommentare

Konkurrenzanalyse

Die Konkurrenzanalyse ist als Teil der Wettbewerbsanalyse zu sehen und spielt in vielen geschäftlichen Entscheidung eine wichtige Grundlage für die Entscheidungsfindung. Bereits vor der Unternehmensgründung ist die Analyse teil des Businessplans und auch im späteren Geschäftsalltag müssen immer wieder Konkurrenzanalysen angefertigt werden. Unter Konkurrenzanalyse versteht man die Aufstellung und Bewertung der Methoden, Verhaltensweisen und Produkte, mit der Wettbewerber in einem definierten Markt operieren. Ziel der Analyse ist die Vorhersage des Verhaltens derjenigen Konkurrenten, mit denen der Konkurrenzkampf am intensivsten ist.

Welches Ziel verfolgt man mit einer Konkurrenzanalyse?

Eine Konkurrenzanalyse kann in verschiedenen Situationen und auf verschiedenen Ebenen geschehen, wodurch sich immer unterschiedliche Ziele und auch Herangehensweisen entwickeln. Die Analyse kann z. B. auf Produktebene oder auf Unternehmensebene geschehen, sie kann das Ziel verfolgen einen Markt einzuschätzen oder der Anfang einer Konkurrenzbeobachtung sein.

Sie müssen sich eine klare Forschungsfrage vor der Analyse definieren, z. B. Kann mein Produkt auf dem neuen Markt mit den alten Leistungen gegen die noch unbekannte Konkurrenz bestehen?

Aus dieser Frage können Sie nun ein Analyseziel bilden: Ziel der Konkurrenzanalyse ist es herauszufinden, ob unser Produkt auf dem neuen Markt mit den alten Leistungen gegen die noch unbekannte Konkurrenz bestehen kann.

Wie ist die Analyse aufgebaut?

Eine Konkurrenzanalyse wird standardisiert immer mit den gleichen fünf Schritten angegangen:

  1. Zielsetzung
  2. Festlegung der Kriterien
  3. Identifikation der relevanten Wettbewerber
  4. Bewertung der Konkurrenz
  5. Ableiten von Handlungen

Wie wir bereits im vorherigen Unterpunkt beschrieben haben, kann es viele verschiedene Ziele bei der Analyse der Konkurrenz geben. Deswegen sollten Sie im ersten Schritt festlegen auf welche Fragen Sie eine Antwort suchen. Richten Sie dann den Fokus der Analyse im zweiten Schritt so, dass die Kriterien Ihnen eine, für die Zielsetzung, relevante Auskunft über Ihre Konkurrenten geben.

Im dritten Schritt geht es dann darum die relevanten Wettbewerber zu identifizieren. Grundsätzlich unterscheiden wir den engen, den mittleren sowie den weiten Wettbewerbern. Der enge Wettbewerb wird durch sehr ähnliche Produkte charakterisiert. Vom mittleren Wettbewerb sprechen wir bei Produkten die das gleiche Problem auf eine ähnliche Art und Weise lösen (z. B. Hammer/Nagel und Nagelpistole). Der weite Wettbewerb löst das gleiche Problem auf unterschiedliche Art und Weise (z. B. Auto und Fahrrad).

Die eigentliche Analyse geschieht dann erst im vierten Schritt. Sie müssen die Leistung Ihrer Konkurrenten aus Kundensicht bewerten. Diese Bewertung muss so objektiv geschehen wie es Ihnen möglich ist. Es bringt nichts, wenn Sie mit einer “Wir sind die Besten”-Einstellung an die Aufgabe herangehen. Versuchen Sie die Sicht des Kunden einzunehmen und bewerten Sie die einzelnen Kriterien fair.

Der fünfte Schritt ist nun die Betrachtung der Ergebnisse, die Beantwortung der zuvor formulierten Fragen und die Ableitung von Handlungen.

Anwendungsbeispiel: Konkurrenzanalyse durchführen

In unserem Anwendungsbeispiel verwenden wir unsere hauseigene Vorlage für die Bewertung der Konkurrenten. Diese können Sie gerne kostenfrei hier downloaden: Konkurrenzanalyse

Für die Veranschaulichung der Methodik betrachten wir ein Hersteller eines Cold Brew Kaffee Bechers, welchen er nach der Entwicklung im deutschen Markt einführen möchte. Für diesen Schritt benötigt er den optimalen Preis und entschließt sich aufgrund des wettbewerbs-intensivem Marktumfeld für eine wettbewerbsorientierte Preiskalkulation. Dazu benötigt er eine Konkurrenzanalyse und stößt mit einer gezielten Google-Suche auf den Beitrag von Ellmann Consulting. Im ersten Schritt formuliert er sein Ziel:

Das Ziel der Konkurrenzanalyse ist es, dass wir eine solide Grundlage für unsere wettbewerbsorientierte Preisfindung haben. Dazu brauchen wir genaue Kenntnis der Leistung und Tätigkeiten unserer Wettbewerber.

Dann legt er die Kriterien fest:

Qualität, Preis-/Leistung, Design, Service, Kundennutzen und Marketing waren bereits vorgegeben. Ihm fehlen nun noch die Punkte Füllvolumen und Bewertungen auf Amazon. Dann legt er die Gewichtung der einzelnen Kriterien fest und achtet darauf, dass sie in Summe 1 ergeben.

Im dritten Schritt sucht er dann nach Wettbewerbern und klassifiziert sie, wie oben beschrieben. Er sieht, dass in der Excel-Vorlage die Klasse der Wetbewerber berücksichtigt wird. Eins steht dabei für den engen Wettbewerb, zwei für den mittleren und drei für den weiten. Er trägt die Wettbewerber und deren Klasse in die Tabelle ein und beginnt mit der Bewertung. Die Werte gehen immer von dem eigenen Produkt als Referenzwert (1) aus. 0-1 ist dabei schlechter als das eigene Produkt und 1-2 ist besser.

Nach der Bewertung sieht er, dass Wettbewerber A und B schlechter sind als er und Wettbewerber C ist deutlich besser. Eine mögliche Handlung könnte nun sein, dass er entweder sein Marketing optimiert (sehr schlecht im Vergleich zu C), seinen Kundennutzen erhöht, oder einfach seinen Preis an Wettbewerber B orientiert.

Sie benötigen Hilfe bei der Erstellung einer Konkurrenzanalyse, oder bei einer Marktanalyse? Dann sind wir der richtige Ansprechpartner! Kontaktieren Sie uns gerne für ein kostenloses Erstgespräch: contact@ellmann-consulting.com oder über das Kontaktformular.

by Lukas Ellmann Lukas Ellmann Keine Kommentare

Preiserhöhung durchsetzen

Preiserhöhungen sind in einer inflationären Welt ein ganz normales unterfangen, weshalb kleine Preiserhöhungen auch von vielen Kunden nicht stark verhandelt werden. Was passiert aber, wenn Sie eine wirklich große Preiserhöhung im Markt durchsetzen wollen? Dieser Beitrag setzt genau an der gefragten Stelle an und vermittelt Ihnen Techniken wie Sie Ihre Preise erhöhen können. Sie bekommen konkrete Aufgaben mit an die Hand, welche Sie sofort umsetzen können.

Die Ausgangslage

Die Gründe für eine anstehende Preisanpassung können sehr verschieden sein. Sind zum Beispiel die Rohstoffe für Ihre Produktion teurer geworden, müssen Sie natürlich auch mehr im Verkauf einnehmen, damit Sie Ihre Marge halten können. Vielleicht wollen Sie Ihre Marge aber auch erhöhen, wofür sich eine Preiserhöhung am besten eignet. Im Endeffekt ist es oft nicht wichtig warum Sie die Preisanpassung durchführen wollen oder müssen. Es ist wichtig, dass Sie lernen wie Sie die Preise durchsetzen.

Eins noch vorab: Sie müssen sich Ihrer Stellung im Markt bewusst sein. Waren Sie zum Beispiel der günstigste Anbieter und überzeugen ausschließlich mit dem Argument Preis, sollten Sie nach der Erhöhung auch immer noch der günstigste Anbieter sein.

Ihre Ausgangslage ist also, dass Sie eine Preiserhöhung benötigen. Diese Situation haben Sie erkannt und fragen sich nun:

  • Wie groß muss die Erhöhung sein?
  • Wie groß darf die Erhöhung sein?
  • Wie vermittle ich das meinen Kunden?
  • Wie begründe ich diese Anpassung?
  • Was tue ich gegen Einwände?

Die Preiserhöhung berechnen

Für die Berechnung der Preiserhöhung setzen wir voraus, dass Ihnen die kostenorientierte Preiskalkulation ein Begriff ist und Sie Ihre Preisgrenzen kennen.

Die Frage “Wie groß muss die Erhöhung sein?” beantwortet logischerweise die untere Preisgrenze des Produkts. Ihr Preis muss die Kosten decken, was bedeutet, dass wenn sich der Preis für die Rohstoffe erhöht hat, sie Ihren mindestens um die gleiche Anzahl an Prozentpunkten ebenfalls erhöhen müssen.

Das Problem bei der Berechnung ist aber nicht die kostenorientierte Sicht. Es liegt vielmehr in der Einhaltung der Pricing Strategie und dem “nicht-überschreiten” der Preisobergrenze. Wurde Ihr Unternehmen im Niedrigpreissegment gesehen, so können Sie nicht ohne einen Leistungssprung erwarten, dass Sie einen Preis im mittleren oder hohen Preissegment durchsetzen können. Für eine solche Erhöhung haben Sie in den meisten Fällen aktuell einfach die falschen Kunden. Andererseits sollten Sie auch beachten, dass wenn Sie aktuell als Premiumanbieter gelten und die Rohstoffpreise steigen, Sie nun auch dementsprechend mehr die Preise anheben, als die Konkurrenz. Damit Sie hier keine Fehler begehen, sollten Sie Ihre Wettbewerber immer im Blick behalten und eine langfristige Marktbeobachtung in Erwägung ziehen. Melden Sie sich an dieser Stelle gerne bei uns, da wir einen entsprechenden Service anbieten.

Bleibt die Frage: “Wie groß darf die Erhöhung sein?”. Diese Frage wird durch die Preisobergrenze beantwortet. Die Preisobergrenze durch die Wettbewerber wurde bereits thematisiert, doch die Preisbereitschaft der Kunden steht noch aus. Jedes Produkt hat einen Wert für seine Zielkunden und der Preis muss diesem Wert entsprechen. Beachten Sie dies, wenn Sie einen neuen Preis berechnen.

Preiserhöhungen müssen angekündigt werden

Ein wirklich essentieller Punkt bei einer Preiserhöhung ist die Ankündigung. Überraschen Sie Ihre Kunden nicht mit der Preisanpassung, sondern kommunizieren Sie offen und ehrlich. Achten Sie bei der Ankündigung darauf, dass Sie eine positive Grundstimmung vermitteln. Sprechen Sie von verbesserten Leistungen und nicht ausschließlich von steigenden Preisen in der Rohstoffbeschaffung. Sie wollen nicht den Eindruck vermitteln das alles teurer wird, Sie wollen Ihrem Kunden mitteilen das alles besser wird und dafür ein minimal höherer Preis notwendig ist. Das die Gesamtleistung besser wird steht also immer im Vordergrund.

Die Vorbereitung auf das Verkaufsgespräch

Nachdem Sie nun genau wissen wie hoch Ihr Preis sein muss und Sie die Erhöhung mitsamt aller Vorteile angekündigt haben, folgt nun die Vorbereitung auf das Verkaufsgespräch. Viele Kunden werden die Preisanpassung nicht stillschweigend akzeptieren, sondern verhandeln wollen.

Folgende Dinge sollten Sie für das Verkaufsgespräch bereithalten:

  • Genaue Kenntnis der Zahlen
    • Preisspielraum
    • Vorher festgelegte Rabattstrategie
  • Zielsetzung in Abhängigkeit zum Kundenwert
  • Total Benefit of Ownership
  • Prozesskostenrechnung
  • Einwandbehandlung
  • Gesprächsleitfaden

Sie müssen in der Lage sein Ihrem Kunden genau vorzurechnen, warum sich der neue Preis für Ihn mehr lohnt als der Alte. Übernehmen Sie für Ihn die Investitionsrechnung und machen Sie ihm die Entscheidung einfach.

Viel Erfolg!

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Online B2B Marketing

Online-Marketing für B2B Unternehmen – geht das? Denkt man an Online-Marketing, so visualisiert man zumeist Social Media Marketing. Eine Art von Vermarktung, welche im B2C sehr gut funktioniert. Aber wer kauft schon online eine Produktionsmaschine für mehrere hunderttausend Euro? Wie verkauft also beispielsweise ein Maschinenhersteller im Internet? In diesem Beitrag erwartet Sie eine Übersicht eines für das B2B-Geschäft repräsentativen Anwendungsbeispiels im Bezug auf das Online-Marketing. Wir beschränken uns dabei nicht auf das Social Media Marketing, gehen aber darauf ein. Daraufhin folgt noch eine Step-by-Step Anleitung für die generelle Erstellung und Umsetzung einer Marketingstrategie.

Online B2B Marketing: Anwendungsbeispiel

Werfen wir einen Blick auf die Firma Arburg. Das deutsche Maschinenbauunternehmen gehört weltweit zu den Branchenführern und stellt auf der Firmenwebsite Links zu Facebook, LinkedIn und Youtube bereit. Der Maschinenhersteller nutzt also Social Media Marketing. Zudem lassen sich ein Blog, Videos sowie Whitepapers zu den einzelnen Produkten, Verfahren, Branchen und Services finden. Zusätzlich ist Arburg Inhalt diverser Magazine.

Auf Facebook und LinkedIn veröffentlicht Arburg die Links zu den neuesten Pressemitteilungen und Blogbeiträgen, aber auch Insights aus der Firma.

Weiterhin werden auf Youtube Expertenbeiträge und Videos zur Funktionsweise ihrer Maschinen zur Verfügung gestellt. In Verbindung mit den auf ihrer Website veröffentlichten Videos und Publikationen wird Suchmaschinenoptimierung genutzt.

Wie können Sie das B2B Marketing für sich umsetzen?

Die Firma Arburg verfolgt offensichtlich eine klare Marketingstrategie anhand ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Im zweiten Teil des Beitrags geht es nun darum, wie auch Sie eine solche Strategie entwickeln können.

Definieren Sie im ersten Schritt ein genaues Bild Ihres Kunden. Stellen Sie sich dafür einen Musterkunden vor: Wie sieht er/sie aus? Was unternimmt diese Person gerne und auf welchen Websites verbringt sie ihre Zeit? Für welche Art von Informationen zeigt Ihr Musterkunde Interesse? Beantworten Sie all diese Fragen schriftlich.

Nun, da Sie Ihren Kunden kennen, müssen Sie die richtige Plattform finden, auf der Sie die für Ihren Kunden relevanten Inhalte bereitstellen.

In unserem Beispiel kann man davon ausgehen, dass Facebook und LinkedIn eine gemischte Zielgruppe aufweisen. Zum Einen sollen neue Arbeitskräfte angeheuert werden (veranschaulicht am aktuellen Kino-Werbespot), zum Anderen sollen sich auch (Neu-)kunden zurechtfinden (s. Fachbeiträge).

Haben Sie diese Strategie für sich festgelegt, ist der damit einhergehende Erfolg nur noch eine Frage der Qualität und Kontinuität Ihrer veröffentlichten Inhalte.

Werbung schalten und Reichweite gewinnen

Ein Sprichwort im Marketing besagt: “Wer Geld verdienen will, muss Geld ausgeben.” Werbung ergibt aber erst Sinn, wenn Sie wissen, wie Ihre Marketingstrategie aussieht.

Beispiel: Sie wollen mehr Maschinen verkaufen und schalten dafür auf Instagram ein Werbevideo, das die Verfahrenstechnik Ihrer Produktionsmaschine zeigt. Mit Glück interessieren sich ein paar technikaffine Schüler für das Video und ziehen Sie als Arbeitgeber für ihre anstehende Ausbildung in Betracht. Ziel verfehlt – aber warum? 90% der Instagram-Nutzer sind unter 35 Jahre alt.* Wie viele dieser Konsumenten entscheiden wohl die Anschaffung einer neuen Maschine?

Abschließend bleibt zu konstatieren, dass die Definition einer Marketingstrategie für Ihren Erfolg im Online B2B Marketing unabdingbar ist. Nehmen Sie sich Zeit für die Erstellung, erarbeiten Sie eine Betriebsanleitung und folgen Sie kontinuierlich diesem Plan. Probieren Sie verschiedene Dinge aus, aber vergessen Sie nie, wie die Person aussieht, welche Sie mit den jeweiligen Inhalten ansprechen wollen.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Ausarbeitung einer Marketingstrategie? Schreiben Sie uns gerne unter contact(at)ellmann-consulting.com

*Aufgerufen am 07.02.2019: https://www.brandwatch.com/de/blog/instagram-statistiken/

by Lukas Ellmann Lukas Ellmann Keine Kommentare

Instagram für Handwerker

Wie schon bei Facebook zeigt sich heutzutage auch bei Instagram, dass sich die Social Media Plattform immer mehr zu einem Werbekanal für Unternehmen entwickelt. Diese Entwicklung ist auch nicht weiter verwunderlich, denn immerhin nutzen Endkunden diesen Dienst teilweise stundenlang am Tag und lassen sich aktiv auf die Inhalte ein. Aus Sicht des Marketings wirbt ein Unternehmen da, wo sich die Kunden aufnahmefähig zeigen. Instagram hat eine solche Werbefläche spätestens nach der Übernahme durch Facebook geschaffen.

Während man bei Facebook immer mehr den Trend erkennt, dass sich die Privatpersonen zurückziehen, ist dies bei Instagram nicht der Fall. Unserer Meinung nach hat Instagram kurzzeitig starke Konkurrenz durch Snapchat bekommen, jedoch ist diese Offensive abgewendet worden.

Wieso sollte Instagram für Handwerker interessant sein?

“Instagram ist eine gute Möglichkeit, mit relativ kleinem Aufwand zu zeigen was wir machen. Zudem habe ich immer eine Foto Sammlung dabei wenn ich in ein Kundengespräch gehe.” – Rolf Boss, Meta-Bau GmbH

Ohne großen Werbeaufwand oder genau zu verstehen wie die Plattform funktioniert, können Sie als Handwerksbetrieb in Ihrem Wirkungsgebiet neues Aufsehen erregen. Jetzt denken Sie sicher, dass das mit deutlicher Mehrarbeit verbunden ist, aber dem ist nicht so. Ist die App einmal auf das Smartphone geladen und der Account eingerichtet beschränkt sich die Arbeit auf gelegentliches Hochladen von neuen Fotos. Alles was Sie beim Einrichten des Profils beachten müssen, wird in diesem Beitrag beschrieben. Wir erklären Ihnen ebenfalls, wie Sie Content Marketing betreiben, um so mehr Kunden mit Ihren Fotos zu erreichen.

So können Handwerker mit Instagram Kunden finden

Bringt dieses Foto meinen Kunden weiter? Dies ist die elementare Frage, welche Sie sich immer stellen sollten. Sind Sie zum Beispiel Inhaber einer Schlosserei und spezialisiert auf Geländer für Privatpersonen, dann macht es am meisten Sinn, Beispiele Ihrer Arbeit hochzuladen. Zeigen Sie möglichen Neukunden was Sie können. Wenn Sie zum Beispiel ein individuell angefertigtes Balkongeländer angebracht haben, machen Sie direkt ein schönes Foto und schreiben Sie einen kurzen Text dazu. Fällt Ihnen viel zu dem Bild ein, schreiben Sie viel. Falls nicht, dann nicht. Erzwingen Sie es nicht, denn sonst verlieren Sie den Spaß an der Plattform. Überhaupt ist im Content Marketing wichtig, dass Sie authentisch sind und Spaß daran haben, Ihre Erfolge zu teilen. Das inspiriert andere und verleitet dazu, Ihnen zu folgen.

Was muss man beachten?

Beachten Sie für den Start Ihres Social-Media-Auftritts diesen 7-Punkte-Plan:

  1. Nutzen Sie ein ansprechendes Profilbild
  2. Beschreiben Sie in der Profilbeschreibung Ihre Leistung in einem Satz und nutzen Sie Hashtags in der Beschreibung
  3. Nutzen Sie das Instagram-Businessprofil und füllen Sie alle Kontaktfelder aus
  4. Verlinken Sie unbedingt auf Ihre Website
  5. Nutzen Sie bei Ihren Posts immer unterschiedliche Orte in Ihrer Umgebung
  6. Versuchen Sie die Fotos in einem einheitlichen Stil zu halten
  7. Schreiben Sie immer eine kurze Bildbeschreibung und nutzen Sie auch hier Hashtags

Handwerker Instagram

Weitere Vorteile durch den Social-Media-Auftritt

Neben den bereits beschriebenen positiven Effekten bietet diese Art von Öffentlichkeitsarbeit auch noch weitere Vorteile. Sie zeigen damit zum Beispiel, dass Sie ein modernes Unternehmen sind, das sich nicht scheut auch mal etwas Neues auszuprobieren. Das ist zum Beispiel gut für Ihr Recruiting. In Zeiten des Fachkräftemangels finden immer weniger kleine Handwerksbetriebe gut ausgebildete Gesellen. Viele Auszubildende schlagen nach ihrer Gesellenprüfung eine akademische Laufbahn ein. Die wenigen Arbeitskräfte gehen dann natürlich zu Unternehmen, die ein attraktives Gehalt zahlen und sich der Öffentlichkeit präsentieren. Nutzen Sie also diese Chance!

by Lukas Ellmann Lukas Ellmann Keine Kommentare

Bluetooth-Marketing

Bluetooth-Marketing: Anwendungsbeispiel Sneaker Store

Stellen Sie sich vor, dass Sie in einem Seminarraum sind mit 100 gleichgesinnten Personen. Sie sind zum Beispiel als Vertriebler bei unserem gängigen Blogbeispiel dem Sneaker Store “Best Sneakers” angestellt und sind auf einem Event für Schuhliebhaber. Wäre es nicht eine erhebliche Arbeitserleichterung, wenn Sie von allen Teilnehmern des Events die Handynummer hätten und ihnen so direkt Ihre Werbung zuschicken könnten? Mit Bluetooth-Marketing oder Proximity-Marketing ist das jetzt für Android möglich.

Was ist Bluetooth-Marketing überhaupt?

Das Proximity-Marketing wird vorwiegend auch Bluetooth-Marketing genannt, weil die Standortbestimmung der mobilen Endgeräte in Ihrer Umgebung oftmals über Bluetooth gemacht wird. Ist der Standort bestimmt, können Sie zum Beispiel direkt eine Push-Nachricht an die möglichen Kunden schicken. Ein gängiges Anwendungsgebiet findet sich zum Beispiel in der Gastronomiebranche. Versetzen Sie sich in folgende Szene: Sie gehen durch die Aachener Innenstadt, geschafft vom Arbeitsalltag möchten Sie einfach nur noch eine vernünftige Mahlzeit und ein kühles Bier. Nichtsahnend vibriert Ihr Telefon und das Restaurant rechts von Ihnen ist der Absender der Nachricht. “50% Rabatt auf alle Steaks und ein gratis Bier!” lautet die Nachricht, perfekt für Ihre aktuelle Situation.

In unserem Beispiel war es natürlich Zufall, dass Sie Ihr Bluetooth gerade angeschaltet hatten. Die Marketing-Strategie hätte nicht funktioniert, wenn Sie sie ausgehabt hätten. Deswegen gibt es verschiedene Methodiken, um Ihre Kunden aktiv darauf hinzuweisen, dass Sie Ihre Schnittstelle anschalten. Eine Möglichkeit wäre, dass Sie die Kunden nur auf Rabatte per Push-Nachricht hinweisen und Sie dafür nur Ihr Bluetooth einschalten müssen. Der Kreativität sind hierbei wirklich keine Grenzen gesetzt. Nebenbei erhöhen Sie durch eine aktive Animierung der Kunden auch die Empfangsbereitschaft.

Wie implementiert man Bluetooth-Marketing und wie verwendet man es richtig?

Damit Sie nun auch das Proximity-Marketing nutzen können, gibt es mittlerweile einige Lösungen. Offensichtlich brauchen Sie irgendeine Art Sender, dies sind die sogenannten Beacons.

beacons

Diese Sender sind sehr klein und können einfach in ein Ladenlokal stationiert werden. Mit einer Applikation auf Ihrem Smartphone können Sie mit dem Beacon kommunizieren, ansonsten ist es lediglich ein Sender, der nichts empfangen kann. Die Beacons können Sie auch “parallelschalten” und mehrere Sender in Ihr Lokal aufbauen. Sind Sie richtig ausgerichtet erhöht dies die Signalübertragung.

An dieser Stelle müssen wir Sie noch darauf aufmerksam machen, dass die Beacons nicht nur positive Punkte aufweisen. Einen detaillierten Blogbeitrag hat die Gründerszene bereits geschrieben, diesen finden Sie hier.

Klingt das Bluetooth-Marketing auch für Ihr Geschäftsmodell interessant? Brauchen Sie Hilfe bei der Umsetzung oder möchten Sie über Ihre Ergebnisse sprechen, um einen Umsetzungsplan zu erstellen? Sprechen Sie uns an: contact(at)ellmann-consulting.com

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Messenger-Marketing

Messenger-Marketing: Anwendungsbeispiel Sneaker Store

Bereits in unserem ersten Blogbeitrag über das Business Model Canvas haben wir die Firma Best Sneakers kennlernen dürfen. Nach der erfolgreichen Umsetzung ihrer Internet-Verkaufsseite möchte der Geschäftsführer nun auch mit Messenger-Marketing anfangen. Er möchte eine stärke Kundenbindung erreichen und zusätzlich die Kommunikation mit den Kunden erleichtern. Bei der Umsetzung seines Vorhabens spricht er abermals die Firma Ellmann Consulting an.

Was ist Messenger-Marketing überhaupt?

Messenger-Marketing zeichnet sich dadurch aus, dass man seine Kunden direkt über Kanäle wie WhatsApp oder Facebook-Messenger anspricht. Der größte Vorteil gegenüber anderen Kommunikationswegen liegt dabei in der Natur des Menschen. Ihre Kunden nutzen diese Messenger sowieso täglich und müssen für Ihre Nachrichten nicht erst die Applikation auf ihrem Smartphone wechseln. Außerdem nutzen Ihre Kunden diese Messenger für Interaktionen und sind durch diese Assoziation eher gewillt Ihre Nachrichten nicht nur zu lesen, sondern auch zu beantworten. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass es keinen SPAM-Filter in den genannten Applikationen gibt. Diese Filter sind vor allem im E-Mail-Marketing ein Problem, dass Sie im Messenger-Marketing sehr schön umgehen können. Der offensichtlichste, jedoch sehr wichtige, Vorteil ist das direkte Ansprechen des Kunden. Denkt man zum Beispiel an Fernseh-Werbung, sprechen wir von Massenmarketing, wobei sich klassisch kein Kunde angesprochen fühlt. Ähnlich sieht es im E-Mail-Marketing aus. Landet die Mail nicht im SPAM, wird sie lediglich wie die vorherige Werbemail gelöscht. Bekommt man jedoch auf WhatsApp eine Nachricht, würde niemand diese mit Werbung assoziieren. Die neuen Marketingkanäle sind aktuell noch weitestgehend ungenutzt und deswegen so effektiv.

Eine wichtige Frage, die sich stellt, lautet: „Wenn ich meinen 200 Kunden eine Nachricht schreibe und mir alle innerhalb von 15 Minuten antworten, wie soll ich die ganzen Antworten bearbeiten?“ Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Am authentischsten wäre natürlich die manuelle Beantwortung aller Antworten, jedoch ist das ab einer gewissen Kundenstammanzahl nicht mehr möglich. In diesem Moment kann man bei standardisierten Gesprächsabläufen über Chat-Bots nachdenken. Die Entwicklung ist allerdings bisher auf keinem massentauglichen Stand. Eine andere offensichtliche Möglichkeit ist, die Nachrichten richtig händisch zu bearbeiten. Hier würde sich die Anstellung einer 450€-Basis-Arbeitskraft anbieten. Wir empfehlen bei großen Kundenstämmen nur bei standardisierten Abläufen auf Messenger-Marketing zurückzugreifen; bei kleineren Kundenstämmen sollte jedes Unternehmen Messenger-Marketing umsetzen.

Messenger-Marketing

Wie implementiert man Messenger-Marketing und wie verwendet man es richtig?

Der Geschäftsführer von Best Sneakers möchte sich der Herausforderung stellen und die ersten Nachrichten per Facebook-Messenger herausschicken. Zusätzlich möchte er seinen Kunden bei Reklamationen anbieten, dies direkt über den Messenger zu erledigen. Dafür stellt er einen Programmierer ein, der ihm den Chat Bot für die Reklamationen programmieren soll. Für die Nachrichten an seine Kunden nutzt er das Tool ManyChat, welches in der kostenlosen Version bereits viele nützliche Features mitbringt. Er ist bereits mit diesen ersten Schritten sehr zufrieden und hat sich als Ziel gesetzt, die Kommunikation mit seinen Kunden immer weiter auf Messenger umzustellen.

Klingt das Messenger-Marketing auch für Ihr Geschäftsmodell interessant? Brauchen Sie Hilfe bei der Umsetzung oder möchten Sie über Ihre Ergebnisse sprechen um einen Umsetzungsplan zu erstellen? Sprechen Sie uns an: contact(at)ellmann-consulting.com

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