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Allgemeines

Corporate Social Responsibility

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Durch die intensive Aufklärung der Öffentlichkeit über den Klimawandel und die stetig wachsende Globalisierung ist der Begriff Corporate Social Responsibility (nachf. CSR) in den letzten Jahren für immer mehr Unternehmen zu einem wichtigen Thema geworden. Das CSR beschreibt die Verantwortung der Unternehmen in Bezug auf ihre Auswirkungen gegenüber der Gesellschaft. Hier werden ökonomische, ökologische und soziale Aspekte inkludiert.

Einführung in das CSR

Das CSR untersucht den spezifischen Beitrag, den ein Unternehmen zur nachhaltigen Entwicklung leistet. In diesem Rahmen strebt es danach, soziale und ökonomische Ziele in Einklang miteinander zu bringen. Dabei sollte man dieses allerdings nicht als Add-On verstehen – das CSR muss fest mit dem Kerngeschäft des Unternehmens verbunden sein. Komprimiert formuliert geht es nicht um die Verwendung des Gewinns, sondern um dessen Erwirtschaftung. Die CSR-Handlungsfelder sind dementsprechend oftmals entscheidend für unternehmerischen Erfolg.

Unternehmen haben die Möglichkeit, sich am Deutschen Nachhaltigkeitsindex zu orientieren. Dieser enthält 20 Kriterien, welche spezifische Informationen anbieten – von Strategie und Prozessmanagement bis zu Umwelt – und Gesellschaftsaspekten. Mittelständische Unternehmen profitieren besonders, indem sie ihre Ausrichtung an den Prinzipien des CSR als Querschnittsaufgabe sehen. Diese betrifft Begebenheiten der Finanzierung, des Einkaufs und Verkaufs sowie des Arbeitsschutzes. Hierbei gilt natürlich, dass Innovation ihren Preis hat – der Aufwand an dieser Ausrichtung kann sich allerdings lohnen.

Die größten Vorteile der CSR:

– Reputation verbessern: Unternehmen werden von Bewerbern als attraktive und zeitgemäße Arbeitgeber angesehen. Außerdem lohnt sich das CSR potentiell mehr, als kurzfristige Ziele oder Greenwashing.
– Energie- und Ressourceneinsparung: Durch geringeren Strom- und Materialverbrauch wird die Ausgabenseite der eigenen Bilanz entlastet.
– Arbeits- und Gesundheitsmanagement: Durch einen guten Arbeitsschutz beugt man Unfällen vor und verringert den Krankenstand.
– Innovationsfähigkeit: Durch kalkulatorische Unwägbarkeiten, bspw. der Energiewende, kann man durch veränderte Rahmenbedingungen im zukünftigen Wettbewerb Vorteile aufweisen.

Ein Anwendungsbeispiel für mittelständische Unternehmen behandelt die Privat-Brauerei Strate Detmold GmbH & Co. KG. Die Brauerei wird als Familienunternehmen geführt und befindet sich mit seinen 33 Mitarbeitern bereits in der fünften Generation. Mittlerweile ist die Privatbrauerei zum zweitgrößten Bügelverschlussflaschenabfüller Deutschlands aufgestiegen – dadurch werden jedes Jahr 39 Millionen Kronverschlüsse eingespart. Neben vielen Wärmerückgewinnungskonzepten verzichtet die Brauerei auf die Aluminiumbedampfung der Flaschenetiketten, um Schwermetallreste vom Abwasser fernzuhalten. In den letzten Jahren investierte das Unternehmen wiederholt in den Umweltschutz, nutzte eine steigende Zahl von Zulieferern aus der Region bzw. dem Absatzgebiet und unterstützte gemäß dem Leitsatz „In der Region – für die Region“ heimische Vereine.

Aufgrund der stetig steigenden Relevanz der Corporate Social Responsibility werden sich Unternehmen letzten Endes nicht die Frage stellen, ob sie sich mit dieser Thematik beschäftigen werden, sondern wann.

Haben Sie noch Fragen zum Thema Corporate Social Responsibility? Schreiben Sie uns gerne unter contact@ellmann-consulting.com .

Maschinenkosten berechnen

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Die Berechnung des Maschinenstundensatz gehört im internen Rechnungswesen zur Kostenträgerrechnung nach Finalprinzip. In diesem ersten Satz stehen bereits so viele Fremdwörter, wodurch es nicht verwunderlich ist, dass viele produzierende Handwerksbetriebe keinen Gedanken an diese hilfreiche Berechnung verschwenden. Wir werden in diesem Beitrag erklären für wen es relevant ist Maschinenstundensätze zu berechnen und wozu das gut ist.

Maschinenstundensatz berechnen in 5 Minuten

Laden Sie sich hier unsere kostenfreie Microsoft Excel Vorlage herunter: Download

Um den Stundensatz mit unserer Vorlage zu berechnen brauchen Sie maximal 15 Felder auszufüllen. Sie starten am besten mit der Bezeichung ihrer Maschine, sodass Sie die Kalkulation nachträglich wieder zuordnen können.

Auf dem Bild sehen Sie, dass einige Felder orange markiert sind. Diese dürfen Sie ausfüllen, der Rest ist mit Formeln belegt und sollte ohne Excel-Verständnis nicht verändert werden. Die meisten orangefarbenen Felder sind selbsterklärend, dennoch ist hier eine kurze Erklärung zu jedem Punkt:

  1. Anschaffungskosten: Alle Kosten die zum Erwerb der Maschine notwendig sind.
  2. Preisindex: Wieviel kostet es Sie eine vergleichbare Maschine zu erwerben, nach der Nutzungsdauer.
  3. Nutzungsdauer: Wie lange schreiben Sie die Maschine ab?
  4. Kalkulatorische Zinsen: Wie viel Zinsen würden Sie bekommen, wenn Sie das Geld nicht in die Maschine investiert hätten?
  5. Instandhaltung: Wie viel Geld zahlen Sie für Instandhaltung der Maschine im Jahr? (% vom Anschaffungswert)
  6. Flächenbedarf: Wie viel Platz nimmt die Maschine in Ihrer Produktion ein?
  7. Raumkosten: Was kostet Sie die Produktionshalle im Monat pro m²?
  8. Elektrische Nennleistung: Wie hoch ist die Nennleistung der Maschine?
  9. Auslastung Nennleistung: Zu wieviel Prozent ist die Nennleistung ausgelastet?
  10. Strompreis: Wie teuer ist Ihr Strom pro kWh?
  11. Anschlusswert: Was kostet es Sie, die Maschine anzuschließen? (Energiekosten)
  12. Werkzeugkosten: Wie viel zahlen Sie für Werkzeuge? (Bohrer, Fräser,..)
  13. Restfertigungs-Gemeinkosten: Welche Kosten fallen in der Produktion an, die Sie keiner Maschine eindeutig zuordnen können?
  14. Maschinenlaufzeit: Wie viele Stunden läuft die Maschine im Monat?

Nachdem Sie alle Felder ausgefüllt haben ist der Maschinenstundensatz auch schon berechnet und Sie haben eine Kalkulationsgrundlage für Ihre nächsten Angebote.

Für wen eignet sich die Kalkulation also?

Für maschinenintensive Produktionen ist diese Kalkulation unserer Meinung nach unabdingbar und bietet im Verhältnis zum Aufwand einen enormen Mehrwert. Durch diese einfache Rechnung können Sie viel besser einschätzen, ob Sie Ihre Angebote aktuell richtig kalkulieren. Fehlkalkulationen führen hier nämlich nicht selten zu erheblichen Gewinneinbußen. Nachdem Sie aber ein besseres Verständnis für Ihre Kosten bekommen haben, können Sie ohne Mehrarbeit mehr Gewinn erzielen. Dabei ist die Maschinenstundensatzkalkulation aber nur der Anfang. Schauen Sie auf unserer Beratungsseite vorbei und vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin, in welchem wir Ihnen erklären, wie Sie ohne viel Anstrengung Ihre Kosten automatisiert immer im Blick haben.

Haben Sie noch Fragen zur Maschinenstundensatz Berechnung? Schreiben Sie uns gerne unter contact(at)ellmann-consulting.com

Status Quo

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Warum Sie sich im Status Quo nicht ausruhen sollten

Unternehmensberater stehen oftmals vor dem Problem, dass Sie sich als möglicher Neukunde aktuell in keiner Krisensituation befinden. Ihr Status Quo, also Ihr bestehender Zustand, sieht gut aus. Natürlich ist es wünschenswert, dass wir an einer florierenden Wirtschaft teilhaben und ein endloses Wachstum anstreben, jedoch ist dieses Szenario Fiktion. Der Status Quo ist daher eine Momentaufnahme Ihrer aktuellen Situation in einer sich ständig verändernden Umgebung. Sieht es aktuell sehr gut für Ihr Unternehmen aus und Sie ruhen sich aus, kann es schnell passieren, dass sich Ihre Lage drastisch ändert.

„Es ist ein verbreiteter menschlicher Fehler, bei schönem Wetter nicht mit Stürmen zu rechnen.“ -Niccolo Machiavelli

Menschen denken sich aus Bequemlichkeit, welche aus dem Status Quo entsteht, dass Sie Entscheidungen auch noch später treffen können. Denn so wie es aktuell läuft, kann es noch eine Weile weitergehen. Das Problem daran ist, einige Entscheidungen müssen Sie sofort treffen, damit der Status Quo zumindest erhalten bleibt. Stellen Sie sich daher die Frage: „Was passiert, wenn ich die Entscheidung jetzt nicht treffe?“ Laufen die Geschäfte dann immer noch so gut und sind die Auftragsbücher weiterhin so voll?

„Stillstand ist Rückschritt und der erste Schritt ins Grab.“ – Reinhold Würth

Die Erfolge, auf welchen Sie sich ausruhen sind Folgen von vergangenen Entscheidungen. Damit Sie in Zukunft weiterhin Erfolge feiern können, müssen Sie also auch weiter Entscheidungen treffen. Wir empfehlen Ihnen immer an den Return on Investment (ROI) zu denken. Auf diese Weise können Sie kalkulieren, ob und wann sich eine Investition rentiert und so eine begründete Entscheidung treffen.

Was beschreibt der Return on Investment?

Nutzt man die betriebswirtschaftliche Kennzahl „Return on Investment“ im kurzfristigen Planungshorizont für Einzelinvestitionen gibt sie vereinfacht gesagt die Rendite (=Rückflüsse/Investitionskosten) wieder. Das Problem ist offensichtlich: Die Rückflüsse sind oft im Vorhinein nicht bekannt. Wie sollen Sie also den ROI berechnen bevor Sie die Investition tätigen? Beantworten Sie folgende Fragen:

  1. Werden sich die Kosten der Investition innerhalb der Nutzungsdauer amortisieren?
  2. Wie lang ist die Amortisationsdauer voraussichtlich?
  3. Haben Sie bereits eine ähnliche Investition durchgeführt und können die Rückflüsse ableiten?
  4. Wie hoch sind die Rückflüsse voraussichtlich?
  5. Wie hoch sind die Investitionskosten?

Haben Sie diese Fragen beantwortet können Sie den ROI annähernd berechnet, was für eine Investitionsentscheidung bereits ausreicht. Eine perfekte Berechnung kann, aufgrund der sich ständig ändernden Umgebung, sowieso nicht erreicht werden. Verpassen Sie es nach der Investition allerdings nicht die Ist-Kosten-Erträge zu kalkulieren. Geben Sie sich selbst Feedback für die nächste Berechnung.

Tipp: Lassen Sie sich für die nächste Beratung vorher den ROI von Ihrem Unternehmensberater vorrechnen.

 

 

Business Model Canvas

Business Model Canvas

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Business Model Canvas: Anwendungsbeispiel Sneaker Store

Der in München gegründete Sneaker-Store „Best Sneakers“ möchte seinen begrenzten Absatzmarkt mit Hilfe des Internets erweitern. Um diese strategische Entscheidung begründet und strukturiert treffen zu können, möchte der Geschäftsführer ein Business Model Canvas (BMC) anfertigen. Leider wurde diese Thematik nicht in dem Wirtschaftsstudium des Geschäftsführers behandelt, und so nutzt er seine Recherchefähigkeiten und sucht nach passender Literatur. Er wird fündig, jedoch ist er sich nicht sicher, ob seine Anfertigung korrekt ist. Der Geschäftsführer möchte sich bei der Unternehmensberatung „Ellmann Consulting“ vergewissern, dass die Ausarbeitung richtig ist und alle Felder hinreichend durchdacht wurden. Es stellte sich heraus, dass einige Felder falsch ausgefüllt wurden und deswegen begann der Unternehmensberater das Gespräch mit einer Einleitung in die Theorie des „Business Model Canvas“.

 

Theorie und das Verstehen der Felder

Das Business Model Canvas ist ein Werkzeug, um neue Geschäftsmodelle zu analysieren. Das Modell visualisiert die Schlüsselkompetenzen eines Geschäftsmodells unwahrscheinlich gut-; ein starkes Argument dafür, dass das Modell seit seiner Entwicklung 2004 auf der ganzen Welt Anklag findet.

Es gilt als möglicher Ersatz für den veralteten Businessplan und wird vor allem von Impulsgebern für disruptive Geschäftsmodelle angewendet (Schumpeter).

Die Originalform des Business Model Canvas hat neun Felder die wie folgt interpretiert werden:

  1. Key Partners (Schlüsselpartnerschaften): Welche Partnerschaften mit Zulieferern, Marketern oder Dienstleistern sind essentiell wichtig für das Geschäftsmodell? Dieses Feld ist wichtig um z. B. Risiken einzuschätzen (Lieferausfall).
  2. Key Activities (Gewinnbringende Tätigkeiten): Welche Tätigkeiten sollte das Unternehmen öfter durchführen, um den Gewinn zu erhöhen? Welche Tätigkeiten sind die wirklich entscheidenden für den geschäftlichen Erfolg?
  3. Key Ressources (Essentielle Ressourcen): Welche Mittel werden benötigt, um das Produkt herzustellen? Welche Assets müssen gehalten werden (Know-how, Personal,…)
  4. Cost Structure (Kostenaufstellung): Welche Kosten müssen für das Geschäftsmodell kalkuliert werden? Übersteigen die Kosten eventuell die eigenen Mittel?
  5. Value Proposition (Kundenwert): Welches Kundenbedürfnis adressiert die Geschäftsidee? Welches Problem löst es?
  6. Customer Relationships (Kundenbeziehung): Wie sollen die Angestellten mit den Kunden kommunizieren? Geschäfte auf Freundschaftsbasis oder distanziert?
  7. Channels (Kanäle): Über welche Kanäle tritt das Unternehmen mit seinen Kunden in Kontakt? Über welche läuft die Kommunikation mit den Schlüsselpartnern?
  8. Customer Segments (Zielgruppe): Genaue Definition des Kunden – detaillierte Beschreibung des Kunden.
  9. Revenue Stream (Einnahmenaufstellung): Wie diversifiziert sind die Einnahmequellen? Wo kommen die Einnahmen in welcher prozentualen Höhe her?

Business Model Canvas

Die Anwendung des Business Model Canvas

Wie wendet man nun aber die Theorie auf den Sneaker Store aus München an? Die übersichtlichste und wohl auch effektivste Methode, ein Business Model Canvas zu kreieren ist, das Layout in mindestens DIN-A3 auszudrucken oder aufzumalen. Dann hängt man das Plakat auf und schreibt einzelne Punkte auf Post-its die man dann den Feldern zuordnet. Das Layout können Sie hier kostenfrei downloaden: Layout*

Schauen wir uns nun die Anwendung des BMC auf den Sneaker Store an. Wir empfehlen, dass Sie sich mögliche Punkte für die Felder zunächst selbst zu notieren. Dadurch können Sie Ihr Erlerntes aus diesem Artikel deutlich besser überprüfen. Hier sind unsere Punkte:

  1. Key Partners: Sneaker Hersteller (spez. Adidas, Puma und K-Swiss), Online-Marketing-Firma für den Internetauftritt, Logistikfirma für Direktversand der Online-Bestellungen
  2. Key Activities: Gezieltes schalten von Werbung, Interpretation der Verkaufszahlen einzelner Schuhe – Anpassungen im Sortiment, Verbesserung des Webauftritts
  3. Key Ressources: Schuhe, Web Hosting, Versandkapazitäten
  4. Cost Structure: Versandkosten, Einkaufspreise, Web-Hosting, Werbekosten, Personalkosten, …
  5. Value Proposition: Angebot der besten, neuesten und exklusivsten Schuhe, wodurch das Selbstwertgefühl der Kunden steigt.
  6. Customer Relationship: Grundsätzlich auf Freundschaftsbasis, duzen, Auftritt der Verkäufer in Streetware, Design der Website wird auf dieses Bild angepasst
  7. Channels: Website, Service-Hotline, Messenger (Whatsapp), Social Media Channels, …
  8. Customer Segments: Männer, 18-24, sportlich, NBA- und Fußballfans, Monatliches Einkommen von < 2000 €, modebewusst; bereit, viel Geld für Klamotten auszugeben

Nach der Erstellung des BMC, bekam der Geschäftsführer von Best Sneakers noch diverse Handlungsempfehlungen durch unseren Berater, und wir arbeiteten einen genauen Plan für die Umsetzung aus.**

Klingt das Business Model Canvas auch für Ihr Geschäftsmodell interessant? Brauchen Sie Hilfe bei der Umsetzung, oder möchten Sie über Ihre Ergebnisse sprechen um einen Umsetzungsplan zu erstellen? Sprechen Sie uns an: contact(at)ellmann-consulting.com

* Der Begründer des BMC, Alexander Osterwalder, hat uns das Canvas unter der Creative Commons Lizenz auf www.businessmodelgeneration.com zur Verfügung gestellt. Danke dafür!

** Fiktives Beispiel dieses Geschäft hat es nie gegeben

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