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Erstellung eines Angebots im Handwerk

Erstellung eines Angebots im Handwerk

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie bekommen einen Anruf von einem Stammkunden. Er benötigt ein Angebot für Aluminium Schweißarbeiten. Sie rufen also ihren Werkstattleiter an und fragen ihn wann er dazu kommt, wie lange er dafür braucht und ob eventuell noch extra Werkzeug für den Auftrag angekauft werden muss. Ihre Kalkulation mündet dann nach 3-4 Telefonaten in denen Nachfragen geklärt werden in einer einfachen Rechnung:

Auftragsdauer * Stundenlohn (inkl. Gewinn) + Werkzeugeinkauf + Versandkosten = Angebotspreis

Nicht gerade die Kalkulation, die man in der Meisterschule lernt, aber reicht aus damit die Kasse positiv bleibt. Finden Sie sich vielleicht aus zeitlichen Gründen in dieser Situation wieder? Dann ist dieser Beitrag genau richtig für Sie!

Angebotserstellung im Handwerk als standardisierter Prozess

In letzter Zeit durften wir einigen unserer Kunden bei der Angebotserstellung unter die Arme greifen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie wir das gemacht haben. Bleiben wir bei dem Beispiel Schweißarbeiten, kann man argumentieren, dass jedes Produkt anders aufgebaut ist, sodass immer der Meister sagen muss, wie lange die Arbeit dauern wird. Dem stimmen wir teilweise zu, jedoch kann man die Produkte auch nach Länge der Schweißnaht kalkulieren, wodurch man berechnen kann wie lange der Mitarbeiter brauchen wird. Im gleichen Schritt kann man ebenfalls errechnen wie viel Schweißgas und Draht benötigt wird. Addiert man jetzt noch Einrichtungszeiten dazu hat man eine relativ genaue Vorstellung davon wie lange die Produktion dauert.

Das Schöne an dieser Berechnung ist, dass man sie automatisieren und dann an den Meister geben kann. So kann er das Ergebnis nochmals mit seinen Erfahrungswerten evaluieren. Neben der Arbeitszeit sind aber auch die oben erwähnten versteckten Kosten ein häufig vernachlässigter Stolperstein. Um diese Kosten abzudecken sollten Kalkulationssätze für zum Beispiel die Verwaltung verwendet werden. Die automatisierte Kalkulation sieht dann so aus, dass der Meister bloß noch die Maße des Produkts eingibt und der Rest berechnet wird. Er schaut sich das Ergebnis an, evaluiert es mit seiner Expertise und gibt es an Sie weiter. Dieser Prozess ist standardisiert, erheblich kürzer und kostenorientierter als der aus unserem Eingangsbeispiel.

Für die Vollständigkeit hier noch einmal die Berechnung des Angebotspreises aus kaufmännischer Sicht:

Fertigungskosten + Verwaltungsgemeinkosten + Vertriebsgemeinkosten + Sondereinzelkosten des Vertriebs + Gewinn = Barverkaufspreis

Barverkaufspreis + Skonto = Zielverkaufspreis

Zielverkaufspreis + Rabatt = Angebotspreis

Dieses Vorgehen kann man unserer Meinung nach auf jede Produktion anwenden und dabei möchten wir Ihnen helfen. Wir programmieren die Automatisierung und unterstützen Sie bei der Umsetzung. Schauen Sie auf unserer Beratungsseite vorbei und vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin.

Haben Sie noch Fragen zur Angebotserstellung? Schreiben Sie uns gerne unter contact(at)ellmann-consulting.com

 

LukasEllmann

Lukas arbeitet seit 2018 selbstständig als Unternehmensberater. Schon früh hat er sich auf Dienstleistungen für produzierende Betriebe mit fünf bis 50 Mitarbeitern spezialisiert. Diese Unternehmen stehen meist vor der Herausforderung, dass die Geschäftsführung zwar Analysen fordert, die Verstärkung der kaufmännischen Abteilungen sich jedoch nicht lohnt. Ohne entsprechende Tools können die bereits eingestellten Kaufleute diese Aufgabe aber nicht stemmen.

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